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Auch in der Mango steckt ein großes wirtschaftliches Potenzial, denn bisher wird diese Frucht nur lokal zum Kauf angeboten; Produkte wie z. B. der Saft werden aus Asien importiert. Durch ein Verfahren mit solarer Trocknung sollen die Früchte vor Ort haltbar und in Deutschland als gesunder Snack angeboten werden. Und auch im Kern der Mango wie auch deren Schale stecken wertvolle Rohstoffe die gewonnen und verkauft werden sollen.

Zur Realisierung dieser Manufaktur stehen wir in engem Kontakt mit der Uni Hohenheim, da man sich hier intensiv mit „einfachen und preiswerten“ Verarbeitungsverfahren für Länder wie z.B. Afrika beschäftigt. Allerding benötigt dieses Projekt einen etwas längeren Anlauf.

https://www.filstalwelle.de/video/2018-07-27-eine-ungewoehnliche-reise2

Eines unserer langfristigen Projekte ist die Gründung der ersten „Cashew & Mango Manufaktur“ im Land. Diese soll in der Stadt Kindia entstehen und daher den Namen „Cashew & Mango Manufactur Kindia“ tragen. Die Stadt Kindia hat etwa 190.000 Einwohner und ist ein Zentrum des Obst- und Gemüseanbaus und folglich auch ein Umschlagplatz für diese Früchte.

Wir wollen mit diesem Projekt die komplette Verarbeitung nach Guinea holen und dabei nicht nur den weltweit begehrten Cashew-Kern, sondern die gesamte Frucht verarbeiten. Das bedeutet neben dem „inneren Kern“ (Nahrungsmittel) soll auch das in der äußeren Schale enthaltene Öl sowie der bisher ungenutzte wertvolle Cashew-Apfel genutzt werden. Und selbst die nach der Ölgewinnung (Anacardsäure/Cardanol) noch vorhandenen Pressrückstände sollen zu Briketts gepresst und als Brennstoff eingesetzt werden, um damit dem Abholzen der heimischen Wälder zur Holzkohlegewinnung entgegen zu treten. Ein absolutes Novum!